Fresh X der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen auf Rügen

Unser Auftrag

Blick auf Rotensee
Blick auf Rotensee

Wir sehen es als unseren Auftrag an, konfessionslosen und kirchendistanzierten Menschen in Bergen Rotensee

  • die gute Nachricht von Jesus Christus in Wort und Tat weiterzugeben,
  • sie in die Nachfolge Jesu einzuladen,
  • sie darin in der Gemeinschaft mit anderen Christen zu begleiten und zu bestärken,
  • mit ihnen gemeinsam Gemeinde zu bauen und den Stadtteil Rotensee so gemeinsam zu verändern.

Um unseren Auftrag zu erfüllen und unsere Vision zu verwirklichen bauen und pflegen wir Beziehungen in Rotensee, schaffen Räume für Begegnung und gestalten Gemeinschaft kreativ durch Kleingruppen in den Wohnungen oder durch Angebote unterschiedlicher Veranstaltungen, wie z.B. Kindertreff, Straßencafé oder „Feierabend“, bei denen wir möglichst viele Menschen aus Rotensee beteiligen.

 

Unsere Leitsätze

„Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns.“ (Joh 1,14)

Gott wurde in Jesus Mensch und ging in die Kultur des Judentums ein. Er sprach die Sprache der Menschen, die ihn umgaben. Er ging dorthin, wo die Menschen waren. Er verkündigte die Botschaft vom Reich Gottes am Esstisch. Jesus war nebenan. Erreichbar. Damals wie heute.

nebenan ist wie Jesus dort, wo die Menschen sind. Wir sind nebenan. Erreichbar. Ansprechbar. Deshalb wohnen wir im Plattenbaugebiet Rotensee. Wie Jesus Anteil nehmen am Leben der Menschen, mit ihnen Freude und Leid teilen, sie besuchen, mit ihnen Tischgemeinschaft haben, dort helfen, wo Hilfe benötigt wird, Zeit schenken, die Menschen lieben, wie Jesus sie liebt – das sind für nebenan praktische Schlussfolgerungen aus der Menschwerdung von Jesus.

 

„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.“ (Offb 3,20a)

Wir grüßen die Menschen, die uns auf der Straße begegnen. Der Gruß auf der Straße ist dabei schon ein Ausdruck des Lebens von Jesus – sich den Menschen mit einem freundlichen Blick zuwenden und ihnen Gutes auf dem Weg wünschen. Der freundliche Gruß auf der Straße oder im Hausaufgang ist für uns ein stetes Anklopfen an den Herzenstüren und ein Warten darauf, dass sich Beziehungen zu Menschen entwickeln.

 

„Und es geschah, als sie so redeten und sich miteinander besprachen, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen.“ (Lk 24,13-35)

Die Emmaus-Erfahrung der beiden Jünger ist für nebenan vorbildhaft. Jesus ist plötzlich mit ihnen auf dem Weg. Er gesellt sich zu ihnen, teilt mit ihnen die Wegstrecke. Er läuft mit. Und seine erste Frage ist: „Was sind das für Dinge, die ihr miteinander verhandelt unterwegs?“ Bevor Jesus erzählt, warum er sterben und auferstehen musste, bevor er ihnen das Evangelium sagt, hört er ihnen zuerst zu.
Auch wir sehen uns mit unseren Nachbarn auf dem Weg. Wir gesellen uns auf ihren Lebensweg, laufen mit, begleiten sie. Dabei sind wir sensibel dafür, was sie uns zu erzählen haben und ihnen zuhören. Auf diesem Weg vertrauen wir darauf, dass sich Emmaus je und dann neu ereignet und das Evangelium zur Sprache kommt.

 

„Wahrlich wahrlich, ich sage euch: Wer jemanden aufnimmt, den ich senden werde, der nimmt mich auf.“ (Joh 13,20)

Wenn wir Menschen besuchen, sie uns ihre Zeit schenken, dann glauben wir, dass mit uns Christus zu ihnen kommt. Wir sind gewiss, dass schon durch die einfache Kommunikation, das Zuhören, das Anteilnehmen und durch praktische Hilfe Jesus wirkt.

 

„So hatten wir Herzenslust an euch und waren bereit, euch nicht allein am Evangelium Gottes teil zu geben, sondern auch an unserm Leben; denn wir hatten euch lieb gewonnen.“ (1Thess 2,8)

nebenan ist keine kommunikative Einbahnstraße. Auf diese Weise leben wir den Menschen Christsein überzeugend vor.

 

„Geht hin und macht zu Jüngern alle Völker.“ (Mt 28,19)

Neben Veranstaltungen und Angeboten betonen wir das einfache Leben als Gemeinschaft vor Ort in der Nachfolge Jesu. Die Begegnung im Alltag und der kontinuierliche Kontakt zu einzelnen Menschen, ja das konsequente Gehen in Form von Beziehungsarbeit ist Schwerpunkt unserer missionarisch-evangelistischen Arbeit. Denn: Gehen macht Jünger!

 

 

Stimmen zu nebenan

"Beeindruckt hat mich die Vision von nebenan, mitten im Plattenbau und zusammen mit denen, die dort leben, ein 'Heil-Land' aufzubauen. Was nebenan von manchen anderen missionarischen Initiativen unterscheidet, ist, dass, die Teammitglieder nebenan nicht primär als professionelle Arbeit verstehen, sondern mit ihrem eigenen Leben, ihrer Wohnung und Existenz dort eingetaucht sind. nebenan ist kein bloßes Projekt, sondern eine Lebenshaltung. Hier wird Christsein nicht in Gottesdienste ausgelagert, sondern der Gottes-Dienst findet in der unmittelbaren Beziehung statt."

Annette Reus, Hannover

"Ein Wochenende mit dem nebenan-Team und ihren Nachbarn haben tiefe Spuren in mir hinterlassen. Am meisten berührt mich, mit welcher Liebe, Achtsamkeit und Hingabe die Menschen von nebenan für Gott und ihre Nachbarn da sind. Für drei Tage durften wir ihre Nachbarn sein und erleben, wie sie nicht nur ihre Zeit, sondern alles, was zu ihnen gehört mit uns teilten: ihre Wohnungen, ihren Glauben, kurz: ihr Leben. Selten sind mir Menschen begegnet, die so nah bei den Sorgen, Ängsten und Freuden der Menschen in ihrer Nachbarschaft sind und bereit sind, echt viel für sie zu geben."

Veronika Jürgens, Hildesheim

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